Die Hagsbuch-Hüle diente früher als Feldtränke. Sie liegt weit ab vom Ort, näher am Nachbarort Feldstetten als an Laichingen, aber noch auf Laichinger Gemarkung. Sie ist die einzige Wasserstelle auf dem Hagsbuch, einer etwa 50 Meter hohen bewaldeten Erhebung.
Ob die dichtende Lehmschicht am Grund der Hagsbuch-Hüle natürlich entstanden ist, oder ob sie von Bauern eingebracht wurde ist bisher nicht untersucht worden. Es gibt Vermutungen, daß an dieser Stelle einmal eine Hofstelle lag.
Die Hagsbuch-Hüle ist eine kleine Hüle mit etwa 15 Meter Durchmesser für die Vertiefung und 10 Meter Durchmesser für die Wasserfläche. Der Wasserspiegel liegt fast 1,5 Meter tiefer als das umgebende Gelände und das Wasser ist in der Mitte etwa 1 Meter tief.
Im Sommer ist sie von vielfältigem Leben bevölkert, vor allem Amphibien wie Frösche und Salamander, die aufgrund des Mangels an Wasser auf der Alb recht selten sind. Das ist auch der Grund, warum sie als Naturdenkmal ausgewiesen ist.
| Karstkundlicher Wanderweg: Route | Karst | Eberstal | Hülen | Feldhüle | Hohler Stein | Waldgraf | Hagsbuch-Hüle | Dolinenfeld | Vogts Grub | ||
| Hauptseite | GeoPark | Verein | Tiefenhöhle | Höhlenmuseum | Karstwanderweg | Weberei- und Heimatmuseum | ||
| Letzte Änderung Webdesign: Jochen Duckeck, © Höhlen- und Heimatverein Laichingen. | ||