Eine Transaktion in diesem Konzept sieht also ganz einfach aus: Der Client möchte etwas haben und teilt dies dem Server mit. Der Server schickt das gewünschte an den Client. Im WWW ist jeder Browser automatisch ein Client. Jeder Webserver ist ein Server. Dazu kommen ftp-Server, News-Server und viele andere.
Bild 2: Schematische Darstellung der Client/Server Struktur diverser Internet-Dienste.
In der Regel sind Client und Server keine Rechner, sondern einzelne Programme, Prozesse die auf einem Rechner laufen. Daraus folgt, daß man auch sowohl den Webserver als auch den Webclient (Browser) auf dem gleichen Rechner betreiben kann.
Serverprogramme werden auf UNIX in der Regel als Daemon bezeichnet, unter Windows heißen sie Service oder Dienst.
Die Serverprogramme unterscheiden sich in ihrem Aufbau, Bedienung, Effizienz und Funktionalität sehr stark. Moderne Webserver bieten meist auch gleichzeitig einen ftp Server und evtl. weitere Serverdienste an.