Mit dem Museum an der Laichinger Tiefenhöhle ist ein in Süddeutschland einzigartiges Karst-Info-Zentrum entstanden. Wir wagen einen Blick in den "Bauch der Alb".
Die Themenpalette im neuen Museum reicht von Erklärungen zum geologischen Aufbau und der Verkarstung des Mittelgebirges bis hin zur Biologie in Höhlen. Eingegangen wird auf den einstigen Höhlenbären, das Leben der Fledermaus wird vorgestellt und die Höhlenforschung selbst, die den Ursprung in ihrer organisierten Form vor mehr als 100 Jahren auf der Alb hatte. Das Museum soll zu einem vertieften Verständnis der komplexen Zusammenhänge beitragen, es vermittelt, dass Höhlen wichtige erdgeschichtliche Zeugnisse und einzigartige Lebensräume sind.
Um modernen museumspädagogischen Ansprüchen gerecht zu werden, orientierten sich die Museumsmacher an dem Motto "Sehen und Erleben": Der Besucher muss beim Rundgang durch die über 100 Quadratmeter große Halle teilweise selbst tätig werden, will er sich intensiver mit den Schaustücken auseinandersetzen. So kann er sich als Vermessungsingenieur versuchen und einen Streckenzug mit speziell für Höhlen entwickelten Messgeräten nachmessen oder hinter mit Lupen versehenen Gucklöchern winzige Höhlentiere finden.
Samstag, 27. Juli, Teilnehmerzahl nicht beschränkt, Führungen in Gruppen, Treffpunkt an der Laichinger Tiefenhöhle; Kosten: 1 Euro.
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