Aktuelles aus der Presse

Höhlenkundliches Museum renoviert

Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 11.06.2002

Laichingen (agk). Im Rasthaus an der Tiefenhöhle in Laichingen (Alb-Donau-Kreis), der mit 80 Metern tiefsten deutschen Schauhöhle, ist das Höhlenkundliche Museum erweitert worden. Verantwortlich für Konzept und Gestaltung ist der Höhlen- und Heimatverein Laichingen, der neben der 1892 entdeckten Schauhöhle auch das Weberei- und Heimatmuseum in Laichingen ehrenamtlich betreut.

In dem Museum werden theoretische Informationen und praktische Anschauung verknüpft. Die Besucher können sich nicht nur über den geologischen Aufbau der Schwäbischen Alb und die Entstehung von Höhlen informieren, sie haben auch die Gelegenheit aktiv wie Forscher einzugreifen. Sie können sich als Vermessungsingenieur versuchen, oder auf die Suche nach Höhlentieren machen. In einem Modell wurde für das Museum die Karstlandschaft der Schwäbischen Alb nachgebildet. Unter dem Thema "Höhlenforschung ist Sport im Dienste der Wissenschaft" werden in der Ausstellung Sinn und Zweck der Höhlenforschung erläutert. Aber auch den ehemaligen und heutigen Bewohnern der Höhlen, den Höhlenbären und den Fledermäusen widmet sich das Museum.

Geöffnet bis Ende Oktober täglich von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr. Telefon 073 33 / 55 86