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Laierhöhle bei Weiler - Jetzt tiefste Albhöhle

Geislinger Zeitung / Aus Stadt und Kreis, 1.6.2002

Autor: Michael Rahnefeld

Die Laierhöhle bei Weiler ist seit gestern die tiefste vermessene Höhle der Schwäbischen Alb. Höhlenforscher setzten bei 122 Metern einen Messpunkt.


Weiler


Matthias Grupp und Rainer Rösch vom Kahlensteiner Höhlenverein haben gestern in einem Schacht in 122 Metern Tiefe einen Messpunkt gesetzt. Damit ist die Laierhöhle um rund 40 Meter tiefer als die Laichinger Tiefenhöhle, die bislang mit 80 Metern als tiefste vermessene Albhöhle galt. Knapp 2000 Meter an Gesamtganglänge haben die Forscher des Kahlensteiner Höhlenvereins bereits in der Laierhöhle vermessen, am neuen Tiefenrekord wurde schon lange nicht mehr gezweifelt, jetzt ist er offiziell. Grupp und Rösch glauben, dass die bereits erkundeten Gänge, Schlote und Schächte in dem unterirdischen System weitere 1000 Meter Zugewinn zu der bereits vermessenen Gesamtlänge bringen werden. Ob die Höhle noch tiefer werde, sei zu bezweifeln, da die Forscher jetzt auf von Lehm verschlossene Spalten stießen.

Die Klüfte in dem 1996 entdeckten Karstobjekt bei Weiler ziehen großteils in südwestliche Richtung unter dem Neubaugebiet "Teichle" hindurch. Hier liegen auch die beiden Schächte, die gestern von den Höhlenforschern auf 122 Meter Tiefe eingemessen wurden. Auf den neuen Tiefenrekord stießen die beiden Forscher in der Unterwelt mit einem Fläschchen Sekt an ( ausführlicher Bericht folgt).


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