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NEUBAU

Höhlenverein weiht sein neues Vereinsheim ein

Besuchern gefällt das Höhlenhaus

Rund 150 Gäste kommen zur Feier - Das Museum ist noch nicht fertig

Autor: Michael Rehse

Südwest Presse, Laichinger Tagblatt vom 3. 7. 2000

40 Jahre lang stand das alte "Höhlehaus" über dem Eingang der Tiefenhöhle. Am Sonntag lud der Heimat- und Höhlenverein (HHVL) nun nach knapp dreijähriger Planungs- und Bauphase zur Einweihung des neuen Gebäudes.


Laichingen "40 Jahre sind einfach eine lange Zeit, und schon beim ersten Bau hatte es damals Mängel gegeben", erklärte Rolf Riek, Vorsitzender des HHVL. Nachdem jedoch der Entwurf vor knapp zweieinhalb Jahren fertig geworden sei, ging alles zügig vonstatten.

Drei Architekten hätte der HHVL beauftragt, Entwürfe zu machen, schlussendlich setzte sich der Entwurf von Architekt Hermann Pfeffer durch. "Mir war es wichtig, das Höhlenhaus zu zentralisieren: Der Besucher muss ohne Beschilderung erkennen können, wo es nun eigentlich in die Tiefenhöhle und wo es in die Gaststube geht." Außerdem sei ihm wichtig gewesen, dass das Haus einen großzügigen Eingangsbereich bekommt, um auch in Stoßzeiten für alle Besucher Platz bieten zu können. Einen wesentlichen Beitrag zur schnellen Fertigstellung des Hauses habe auch der Gemeinderat geleistet. Riek zeigte sich sehr erfreut über die Unterstützung durch die Stadt. "Wir haben insgesamt 40.000 Mark zur Verfügung gestellt", berichtete Bürgermeister Friedhelm Werner "zwei Mal die höchstmögliche Zuschusssumme, jeweils für Museum und Haus." Werner überreichte dem HHVL symbolisch für die Unterstützung einen Stich des Gebäudes als Geschenk.

Die rund 150 Besucher der Einweihung zeigten sich bei der Feier zum Teil überrascht, wie schön das Höhlenhaus geworden ist. "Ich war vor zwei Jahren schon einmal hier", erzählt ein Besucher aus Bad Waldsee "ich finde es nur schade, dass das Museum noch nicht fertig ist. Ansonst bin ich überrascht, wie ansprechend das neue Gebäude jetzt ist."

Bei schönem Wetter und Musik vom Musikverein Stadtkapelle Laichingen ließen es sich Pfeffer, Riek und Werner am Ende des offiziellen Teils nicht nehmen, auf das nagelneue "Höhlehaus" mit einem Krug Bier anzustoßen.