Forschungslager am Albert-Appel-Haus (Totes Gebirge, Österreich)

31.7.- 7.8.1999

Beate und Richard Frank

Seit 1977 forscht eine bunt zusammen gemischte Truppe von schwäbischen Höhlenforschern, gebildet von Mitgliedern der HAG Schwäbisch Gmünd, der Hfg Nürtingen und des HHV Laichingen regelmäßig am Albert-Appel-Haus im westlichen Toten Gebirge. Schönes Wetter, eine kleine, aber motivierte Truppe..., eigentlich gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches 22. FOLA 1999.

Trotz konsequenter Arbeit ohne Herumhängen auf der Terrasse des Appelhauses war's metermäßig hammerkarg, -leer, -wüst, -öde, wie sich Jonas (12) ausdrücken würde. Insgesamt gibt's nur 309 Höhlenmeter und 142 Außenmeter Neues.

Teilgenommen haben Thomas Beuchlen, Beate und Richard Frank, Rainer Hoss und Nikolaus Löffelhardt, am Wochenende verstärkt durch Heidrun André, Harald Kirsamer und Uwe "Sämm" Scherzer. Gäste waren Herbert Keifer und Erich Ruopp vom HV Sontheim sowie unzählige Grabenstetter, die den Loser für zwei Tage zum Spionieren verließen.

Der Schwerpunkt der diesjährigen Arbeit lag rund um den Redenden Stein. In der Gsundhöhle (1624/182) beträgt die Gesamtlänge (GML) nach 114 neuen Metern 1254m, in der Holden Höhle (1624/160) konnten zwei neue Eingänge gefunden und 84m vermessen werden, so daß die GML nun 1247m beträgt. Neu hinzu kamen der Flaschenschacht (1624/?) mit einer GML von 21m und einer Niveaudifferenz (ND) von 11m, die Falschspielerhöhle (1624/?, GML 38m, ND 18m) und die Schaumalhöhle (1627/?, GML 53m, ND 8m).

Längst nicht so erfolgreich wie die Grabis am benachbarten Schwarzmooskogel, sehen wir doch recht optimistisch in die Zukunft: Am Appelhaus gibt es noch genug zu tun!