| Sa. 09.09.2006 |
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| So. 10.09.2006 |
Als erstes fahren wir zur
Wanderung über den Baume de Ronze zum Aven d'Orgnac: Zuerst gehen wir auf der Südseite des Parkplatzes in das Gebüsch. Nach kurzer Zeit, etwa 30m, findet man eine Vielzahl beeindruckender Karren. Dann geht es aber nach Norden durchs Gebüsch, wo wir nach wenigen Metern eine breite Kieststraße entdecken. Wir folgen der Straße nach Westen, und nach einigen Abzweigungen landen wir an der Baume de Ronze. Man geht einen engen Weg steil hinunter und erreicht einen großen Hohlraum. Offensichtlich ist hier ein mächtig roßer Höhlenraum eingestürtz und das Tor eingebrochen. Auf halber höhe, wohl auf dem Schutttkegel hat sich eine große trockene halbrunde Halbhöhle gebildet, die offensichtlich ein wunderbarer Unterstand war. Große abgedeckte Bereiche zeugen von Grabungsarbeiten, darunter sollen sich mehrere Meter tiefe gruben befinden. Vom Betreten wird abgeraten. Im linken Teil geht es viel tiefer hinunter. Hier erreicht man vielleicht sogar fast das Niveau der ursprünglichen Höhle. Ein langer steiler Abhang mit wilden Wegen führt bis zum tiefsten Punkt. An der Seite führt ein Pffad auf ein Felsband, das sich über dem Schlund um die Höhle herum zieht. Besonders beeindruckend sind auch die riesigen Stalaktiten an der Decke, die sich vom Wind aus der Höhle weit zum Ausgang gebogen haben. Nun geht es zu Fuß bis zur Grotte Orgnac, es ist noch ein guter Kilometer. Der ganze Weg ist tatsächlich nur etwas mehr als zwei Kilometer, aber durch die intensive Sonne ist es doch recht anstrengend. Auch der Weg in die kalte Einsturzdoline, beziehungsweise der Wiederanstieg, war recht anstrengend. Hier angekommen werden erst mal die Führungen besprochen. Wir bekommen eine Führung um 14:30, und haben so fast eine Stunde zum Mittagessen. Benno ist mit dem Bus inzwischen herüber gefahren. Besuch
Bei der Umkreisung der Halle im Uhrzeigersinn kommen wir zum Abzweig in die unausgebauten Teile. Das ist wohl die gegenrichtung zum ausgebauten Teil. Dann kommen wir an der Urne von Robert de Joly vorbei, der in der Höhle begraben werden wollte, und hier in einem Alkoven in einer großen Tropfsteingruppe steht. Dann geht es schließlich eine Stufe hinunter in die nächste Halle. Der Abstieg ist bombastisch, schon am Anfang geht es unter einem metderdicken umgestürzten Stalagmit hindurch. Von dieser Halle geht es weiter und wieder eine lange Treppe hinunter. Schließlich erreicht man auf 121m Tiefe eine letzte Halle, in der als "highlight" der Tour eine Lightshow folgt. Lustig ist das Schlatpult mit verschiedenen Knöpfen für die Musikauswahl. Von hier gehts in einen kurzen Tunnel mit zwei Aufzügen am Ende. In einer knappen Minute fährt man zurück zur Erdoberfläche. Der Führer bekommt ein Trinkgeld, und auch Beate fürs übersetzen. Die kriegt aber nur Kupfer, so daß es mit den 50 cent von mir noch nicht mal zu eienm 1€ Wein reicht. Neben dem Höhlenausgang befindet sich direkt der Kiosk, die T-Shirts sind aber qualitativ schlecht, daneben kommmt das Prähistorische Musuem. Es gibt zwar nur französische Vitrinen, aber am Eingang bekommt man Mappen in vier Sprachen die die Übersetzung enthalten. Nach der Grotte geht es zurück zum Hotel. Ein paar laufen, ich nehme aus Zeitgründen den Bus. Zum Abendessen gibt es kalten Braten und Schinkenwurst, Selleriesalat, Braten mit grünen Bohnen, Käse und Mousse au Chocolat. |
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| Mo. 11.09.2006 |
Die Weiterfahrt erfordert leider einen großen Umweg. Die Hängebrücke ist auf 12 Tonnen beschränkt, der Bus hat aber 13. Wir fahren also bis ins Rhonetal auf die Bundesstraße und dort nach Norden über die Ardeche. Dann biegen wir wieder links ab auf die Panoramastraße. Wir halten am ersten Aussichtspunkt, der ein Geländer auf einem kleinen Kalkfelsen besitzt. Eine Treppe führt hinauf. Bald fahren wir weiter und sind pünktlich an der Höhle. Anke erwartet uns bereits.
Besuch der
Die Führung folg lediglich dem Hauptgang, der als ehemaliger Flußlauf stetig bergab führt. Beim Eingang befindet man sich in einem gigantischen, elliptischen Gang mit Fließfacetten bis fast an die Decke, und ganz leichen Versturzspuren in der Mitte der Decke. An der Wand links befindet sich eine einfache Zeichnung eines Auerochsens/Bisons, die 15,000 Jahre alt sein soll. Das entspricht etwa dem Alter von Lascaux. Nun geht es zwischen Tropfsteinen und Sinterbecken hindurcvh mehr oder weniger horizontal weiter. Wir erreichen eine etwas steilere Strecke, auf der sich viele Sinterbecken gebildet haben. Die oberste Stufe ist etwa ein Meter hoch und wird als Geländer genutzt. Die Becken darunter sind wassererfüllt und beleuchtet. Der weg führt auf der rechten Seite an der Wand entlang hinunter. Was auffällt ist, daß die Becken innen so gleichmäßig sind und keine Struktur aufweisen. Es scheint sie wurden entweder angestrichen oder verputzt. Wahrscheinlich war das nötig, um die Becken abzudichten und vielleicht auch für die Beleuchtung. An den Becken vorbei macht der Gang ein S-Kurve, zuerst nach links, dann eine Eisentreppe hinunter, dann wieder nach rechts. Hier gibt es mehrere Tropfsteingruppen die für eine Lichtshow genutzt werden. Es geht nochmal um eine Kurve und in einen Raum mit Tropfsteinen. Hier sieht man den alten Ausbau, von der Ardeche her, die hier noch 500m Ganglänge entfernt ist. Der Weg ist aus festgetretenem Dreck und es gibt einen Handlauf. Nun geht es den ganzen Weg zurück, etwas schneller, aber doch in ganz angenehmer geschwindigkeit. Bei den Sinterbecken gibt es noch eine weitere Einlage, die Lichter in den Becken leuchten nun in verschiedenen Farben auf. Man weiß nicht, ob das schön oder kitschig ist, zumindest ist es grenzwertig. Schließlich sind wir zurück am Tunnel. Die Führerin erklärt, wohl im Witz, das Licht im Tunnel wäre bis 18:00 an, und man könne solange unten bleiben, wie man will. Wir nehmen das wörtlich und gehen den Tunnel noch ein Stück nach oben. Die Kette hat Bernhard vorhin schn, aus Versehen, gelockert. Wir steigen darüber und gehen ein ganzes Stück den Gang hoch, eine ideale Gelegenheit für ein Paar nette Bilder. Dann geht es zurück den Tunnel hinauf, doch ein ganz netter Aufstieg bis zur Erdoberfläche. Zuerst gibt es auf dem Parkplatz Mittagessen. Es ist zwar nur das hier übliche Gestrüpp und die niedrigen Bäume umd die Parkbuchten, aber das bischen Schatten ist doch recht angenehm. Wir fahren weiter zur nächsten Höhle, immer an der Ardeche entlang, auf der Panoramastraße. Anke fährt voraus und hält noch an einem Aussichtspunkt. Jetzt kommt der steile und tiefste Teil der Schlucht, der natürlich auch am imposantesten ist. Es gibt hier etwa ein halbe Dutzend Aussichtspunkte, doch wir halten nur an dem einen. Mit dem Bus dauert es immer bis alle aus und wieder eingestiegen sind.
Die
Von der Kasse geht man über einen kleinen Vorplatz zur Ardecheschlucht. Man befindet sich oben auf einer Felswand, aber niedriger als der umgebende Rand der Ardeche. Nach links geht ein breiter Weg zu einer Felwand mit einem Höhlenportal darunter. Hier betreten wir die Höhle, die allerdings nicht die Madeleine ist. Es werden zwei Höhlenteile unterschieden, die auch tatsächlich recht unterschiedlich sind. Nachdem die Höhle von unten erforscht und wohl auch geführt worden war, wurde versucht einen besser zugänglichen Eingang zu schaffen. Dazu wurde ein höherer Höhlenteil mit einem kurzen Tunnel verbunden. So geht man jetzt wendeltreppenartig durch die obere Höhle hinunter und erreicht schließlich durch den Tunnel die Haupthalle der Madeleine. Während der obere Teil eher konventionell war bietet die Madeleine verschiedene Besonderheiten. Die Haupthalle besitzt beeindruckende Dimensionen, wenn auch nicht vergleichbar mit Orgnac. Die Wände sind übersät mit außergewöhnlichen Sinterbildungen, vor allem extreme Excentriques. Man muß erst die obligatorische Lightshow abwarten, diesmal mit Carl Orff, Carmina Burana, dann darf man in die Hale Absteigen. Am Boden gibt es Sinterbeckken, mit niedrigem Rand. Oft ist der Weg in den Sinterbecken angelegt und eine Stufe ist der Rand eines Beckens. Man geht am Fuße der Halle in einen füür hießige Verhältnisse fast schon kleinen Gang, der über und über mit Perlsinter übersät ist. Dor wo er beleuchtet ist, ist er einen Meter vom Weg weg, durch ein Geländer geschützt. Doch auch die Wege entlang sind die Wände übersogen, ideale Voraussetzungen für Fotografen. Am Schluß kommt noch eine Disc und dann eine Sinterbecken mit riesigen, allerdings rotbraunen, Kalzitkristallen. Nun muß man den Weg wieder hinaufsteigen. Der Höhenunterschied ist ganz erheblich, und man geht den gleichen Weg zurück. Allerdings war der Führer mit der Zeit durchaus großzügig. Die Wege sind recht gut ausgebaut, allerdings ist der Rostschutz für die Geländer aus mehrlagigem Paketklebeband recht kurios. Schön ist auch, daß man (auf Anfrage) die Führungstexte in verschiedenen Sprachen bekommen kann. Zurück am Höhleneingang geniesen wir die Aussicht. Dies ist wirklich eine Höhle mit Aussicht. Der Weg führt flußaufwärts bergauf und endet schließlich an einem Vorsprung, der einen großartigen Aussichtspunkt darstellt. Hier sieht man flußabwärts den wohl imposantesten Teil der Schlucht, der neben den Felswänden auch mehrere Felsnadeln besitzt.
Wir fahren via Panoramastraße zum
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| Di. 12.09.2006 |
Wanderung im Felsenmeer des Bois de Païolive
Morgens geht es mit dem Bus Richtung Westen, über St. Ambroix nach ???. Wir durchqueren eine weite Ebene, zwischen dem Hochplateau der Ardeche und den Cevennen. Wir biegen nach Noorden ab und gelangen ein Tal hinunter durch ein Stufe aus weißem Kalk in eine weite Ebene. Nach einigen Kilometern geht rechts eine schmale Teerstraße ab, die Besuch der Abendessen: Erbsen und gelbe Rüben in Mayonaise mit Tomaten als Salat, Schweinegulasch mit Erbsen und Möhren als Gemüse, Käse und einen Schokoladenkuchen. Wir sitzen noch unter den Weinblättern, ich gehe um 11 ins Bett. |
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| Mi. 13.09.2006 |
Besuch des Pont du Gard
Vor der Abfahrt werden die Teilnehmer an der lange Orgnac Tour zur Höhle hinauf gefahren. Ich nutze die Möglichkeit um zur Winzerei mitzufahren. Hier gibt es 5 und 10 Liter Kanister neben den normalen Flaschen, die jedoch genau gleich kosten (5l=10,50€, 10l=21). Ich kaufe drei Kanister mit 5l, einen für hier und zwei zum heimnehmen. Als der Bus von der Höhle zurück kommt, kann ich mitfahren. Wir fahren auf die Bundesstraße an der Rhone und nach Süden, kommen an Connaux und Gaujac vorbei. Einige Kilometer weiter gibt es einen Töpfer, und wir kaufen ein. Die Schüsseln sind wirklich schön, und weil für die am Wochende die Saison rum ist, haben sie tatsächlich Schlußverkauf. Der Pont du Gard ist eine Überraschung, als wir ihn endlich erreichen. Wir landen auf einem riesigen Parkplatz, der für Busse 35€ kostet. Danach kommt ein nagelneues Visitor Center, mit Läden, Information, Museum und KIno. Man geht hindurch und landet auf der Straße zum Pont du Gard. Da hat man aber noch 400m vor sich. Die Straße wurde entfernt, statt dessen gibt es eine Art Fußgängerzone, man darf nicht mehr näher an den Pont du Gard heranfahren, geschweige denn darüber. Auch durch den Kanal darf man nur mit natürlich nicht kostenlosen Führungen. Dennoch können wir einiges sehen. Wir steigen am rechten Ufer hinauf, sehen das berühmte Stück Wasserleitungsquerschnitt mit den 30cm dicken Sinterlagen, den Tunnel aus dem 19. Jahrhundert, und gehen auch noch auf den Aussichtspunkt hinauf. Unten gibt es eine große Halbhöhle, whohl eine Flußhöhle, die ausgegraben wurde. Sie ist mit einem großen Eisengitter verschloßen. Ein Schild ist mit "Grtotte Prehitorique de l'age de Rennes" beschriftet. Wir fahren weiter bis Uzes. Die Parkplätze am Weg sind eher ungemütlich und dreckig. Schließlich landen wir in Uzes selbst, und haben das Glück sofort einen Busparkplatz zu finden. Es ist auch ganz nett, wir sind am Rand der Innenstadt und haben sogar eine Aussicht. Ein paar Meter weiter ist ein kleiner Platz mit Bänken und Mülleimer, wo wir unser Mitagessen aufbauen. Hier kann ich meinen Rotweinkarton aufmachen, und mein Glas einweihen. Doch der Wind wird böig und schmeisst mein Glas auf den Boden (zum Glück leer). Nach dem Essen bekommen wir eineinhalb Stunden Zeit um die Stadt anzusehen. Direkt vom Parkplatz aus geht es in die engen Gassen der Mittelalterlichen Altstadt. Neben normalen Läden gibt es viele sehr teuer aussehende Boutiken und auch ein paar touristische Lädchen mit Andenken und Postkarten. Allgegenwärtig sind die Seifengeschäfte. Zuerst finde ich die Touristeinformation, die mich mit weiteren Prospekten und einem kostenlosen Stadtplan versorgt. Etwas weiter ist eine Apotheke, in der ich problemlos meine Fluocaril Zahncreme kriege. Es gibt einen Doppelpack zum Sonderpreis. Die haben die ganze Palette, einschließlich Weißner und besondere Geschmacksrichtungen. Etwas weiter sitzen einige in einem Cafe, eine sehr gute Idee meiner Meinung nach, aber die sind schon fast fertig, und außerdem gibts auch keinen freine Platz mehr. Etwas weiter komme ich auf den Place de Herbs, einen sehr schönen von Bäumen beschatteten Platz. Ich setze mich in eins der Cafes und rauche eine Zigarre. Die Windböen werden immer heftiger und schließlich fallen Schilder und Auslagen der Läden um. Kurz vor der vereinbarten Zeit gehts Richtung Bus. Ich treffe noch ein paar andere Laichinger und schließlich gehen wir durch die Gassen zum Bus. Wir müssenn mit dem Bus durch Uzes hindurch, die Hauptstraßen sind zum Glück Einbahnstraßen, doch durch die Bäume ist es recht eng. Der Abzweig nach St Ambroix iist leider spitzwinklig und sehr eng. Das ist für den Bus nicht geeignet. Wir fahren die nächste rechts, und landen auf der Straße nach Ales. Es gibt noch einen zweiten Abzweig nach St. Ambroix, aber der ist auch auf 3,5 Tonnen beschränkt. So landen wir schließlich auf der Straße nach Ales. Am Ortsausgang gibt es einen Intermarche bei dem wir einkaufen. Allerdings ist Wilma beim Orgnac Trupp. Ich finde einen bretonischen Whisky.
Die Heimfahrt über Ales, barjac ist fast ereignislos.
Ich navigiere für Benno.
Halbwegs fängt es an zu regnen, und die Straße kriegt einen fast weißen Schaum.
Der Staub, Gesteinsstaub und Erde, wird naß und schmierig.
An einer Stelle müssen wir über eine einspurige Brücke, so daß Benno kaum noch glaubt, daß wir richtig sind.
Schließlich erreichen wir Orgnac.
Die Hofos sitzen auf der Terasse des Restaurants daneben.
Wir sind eine halbe Stunde zu spät, aber die Hofos sind auch erst gerade angekomen, die haben erst einen Schluck getrunken.
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| Do. 14.09.2006 |
Wir fahren wie üblich um 9:00 los, die schon bekannte Strecke zur Rhone und dann auf der Panoramastraße wieder hinauf.
In der Ortschaft vor der Höhle wartet Hans Martin Lutz inseinem weißen Merzedes Jeep auf uns.
Wir erreichen die
Einige haben was getrunken, andere sind etwa sherumgelaufen, aber schließlich geht es dann doch los. Der Führer war schon eine Stunde da, der hätte längst eine Führung machen können, aber irgenwie sind die komisch. Nun geht es in die Höhle und von Anfang an geht es steil eine Treppe hinunter. Über lange Treppen und Wendeltreppen geht es in die große Hauupthalle, die an allen Wänden schön mit Tropfsteinen verziert ist. Hier geht die Treppe direkt vor eine Tropfsteinverkleideten Wand hinunter. Von hier aus steigt man auf Treppen und Betonstufen immer weiter ab. Die Angegebenen Zahlen sind unterschiedlich, angegebene Werte sind 125, 126, 129 und 135m. Am häufigsten wird 126 angegeben. Es sind immer zwei Wege nebeneinander, so daß man nie jemandem Begegnet. Bei den schmalen wegen und Treppen ist das auch notwendig. Sogar in eine Seitenhalle geht es auf der einen Seite hinein und auf der anderen Zurück. Alleridngs machend ie Wege und Treppen den Einfruck, daß sie noch original sind,w ie sie 1935 erbaut wurden. Man muß den gleichen Weg hinauf, den man hinunter gekommen ist, bis man die Haupthalle wieder erreicht hat. Hier geht man eine Seitenschacht hoch, von dessen oberen Ende ein Stollen nach oben führt. Wir fahren weiter nach Vallon ont d'Arc und auf die Panoramastraße. Hans Martin und vier Höfos (Michael, Kurt, Erich und ) besuchen die Grotte de Louoi und die Grotte du Déroc. Die eine ist großräumig und wurde zum Abbau von Phosphat genutzt. Es handelt sich um eine Durchgangshöhle. Die andere ist am Anfang etwas niedrig und wird dann aber großräumig. Beide haben keine großartigen Tropfsteine, sind aber schön einfach und großräumig. Sie steigen am letzten Abzweig vor der Schluchtg aus. Wir fahrfen weiter zur Grotte de Tunnel, und finden sogar noch eine Parkplatz kaum 50m von der Kneipe weg. Die Grotte de Tunnel befindet sich hinter der Kneipe. Direkt an der Straße ist die Kneipe einfach in die Eingangshalle der Höhle gebaut. Aber seit ich vor 15 Jahren da wa hat der Päächter gewechselt. Die Kneipe ist jetzt eher für junges P#blickum, vor allem extremsportler. Das Personal hat Piercings und Tattoos. Die Kneipe ist deutlich sparsamer eingerichtet, und der Abgang in die Höhle wird nicht mehr für die Kühlung von BBierkisten benutzt. Wolfgang bezahlt und auf seine Rückfrage bekommt er mitgeteilt, daß es 220 Stufen gibt. Es werden drei Gruppen gemacht und jede bekomt einen handgemaltebn Höhlenplan. Außerdem bekommmte jeder der will eine Taschenlampe. Die Höhle nesitzt praktisch keine horizontalen Passagen, es geht dauernd bergauf und Bergab. Zuerst geht man einen steilen Tunnel mit ungleichen Stufen hinunter. Man erreicht eine Art Klamm, eine Flußpassage. Eine betonierte Treppe führt am Grund des Gangs bergauf und dann durch Kolke hindurch immer höher. Eine erste Schleife führt in einen Schacht mit Tropfsteinen, eine zweit Schlleif führt zu einem Kolk voller Excentriques. Dann geht es die lange eiserne Treppe wieder hinunter. Schließlich gibt es am Fuß des Eingangstunnels noch einen Abzweig der noch tiefer auf Ardeche Niveau führt. Hier kommt eine Art Tunnel, der mit einer Türöffnung startet. Hier steigt gerade das Ardeche Wasser, in wenigen Minuten um ein paar Zentimeter, und überspült die untersten Stufen bereits. Die Decke ist voll mit einer Kalktuffähnlichen Ablagerung, die zum Teil ais Kalk und zum Teil aus Lehm besteht. Die ganze Höhle ist recht schwer zu befahren. Die Betonstuufen sund schmal, niedrig und unglleichmäßig, die Eisentreppen sind wacklig uznd verrostet. Alle Wege sind ziemlich lehmig und rutschig. Das wird auch Hiller zum Verhängnis, die auf der Treppe rutscht und sich am Arm aufschürft und den linkken Knöchel staucht. Nachdem sie versorgt, und noch Eis aus der Kneipe für den Knöchel besorgt wurde, geht es weiter. Wir müssen bis zum Pont d'Arc zum umdrehen, so kommmen wir in den Genuss die Tunnel zweimal zu durchfahren. In Vallon fahren wir durch die Innenstadt. Direkt nach dem Museum gibt es einen Busparkplatz und so sind wir schnell im Museum. Wir dürfen einen Videofilm der Chauvet Grotte sehen, der sehr schön ist, aber leider auf französisch. Die getragene Musik bringt den einen oder anderen zum Einschlafen. Der Rest des Museums ist sehenswert, aber leider sind alle Texte nur in französisch. Am besten gefällt uns eine Art Höhlenreplik, die Großdias aus der Chauvet zeigt. Helmut und ich fotografieren ein paar Dias mit beeindruckend gutem Ergebnis. Da das Fotografieren eigentlich verboten ist, wird Christian von einer französchen Touristin darauf hingewiesen. Nach einer Stunde fahhren wir weiter, ein Absteher Richtung Rouems(?) bringt uns zum Intermarche wo das Verpflegungsteam die letzten Vorräte besorgt. Ich kaufe als Mitbringsel noch türkischen Honig und Maronencreme. Auch ein Glas Dijon Senf für das Mittagessen. Dann geht es endgültig zurück ins Hotel. Abendessen: Tomatensalat mit Basilikum, Hähnchen in Soße, Kartoffelgratin, Nudeln, Eisbecher, Käse. |
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| Fr. 15.09.2006 |
Wie bereits am Miitttwoch werden heute die acht für die Orgnac um 8:45 von benno hochgefahren.
Ein paar kommen noch mit, andere gehen mit um noch Wein zu kaufen.
Heute werden wir von Anke und Hans-Martin Lutz geführt.
Zuerst wollte HML in eine unausgebaute Höhle mit einem engen Schluf, um den Wasserlauf zu checken.
Dazu braucht er begleitung und bietet uns an bis zu vier Leute mitzunehmen.
Da keienr Begeisterung aufbringt, will er eigentlich Anke mitnehmen, so daß ich die Führung heute übernehmen sollte.
Aber schließlich komen sie doch beide mit.
Benno muß noch tanken, so fahren wir über Pont-St-Esprit und die Bundesstraße nach Süden bis BBagnols-sur-Ceze.
Hier gehen wir erst nochmal in die Potterie, da einige beim letzten Mal in der Orgnac waren.
Gleich danach kommt die DKV Tankstelle die Benno angesteuert hat.
Dann gehts zur Cascade du Saudate an der Cèze.
Die Cascade du Saudate ist eine Art Felsbarriere die von der Ceze durchschnitten wird. Es gibbt keinen Wasserfall, sodern vielmehr tief eingeschnittene Klammen durch die das Wasser etwa 10 Meter überwindet. Dabei hat es Strudeltöpfe, Kanäle und Karren gebildet. Die Stufe wurde offensichtlich auch für eine Mühle genutzt, dere Ruine an der Straße Sichtbar ist. Auch der in den Kalk gegrabene Mühlkanal und einige Dammmauern sind noch vorhanden. Von Norden kommend fährt man auf einer schmalen Straße. Man erreicht eine einnspurige alte Steinbrücke über die Ceze. Hier kann man entweder gerade aus das linke Ufer hinunter oder über die Brücke und das rechte Ufer hinunter. Beide Seiten sind sehenswert, allerding gibt es links viele Kolke und rechts mehrere Klammen. Das Überqueren des Flußes ist an den Fällen nicht möglich. Links führt eine schmale Straße an den Fällen entlang, die allerdings nur für PKW geeignet ist. Nun geht es den gleichen Weg zurück, wieder nach Norden, an Pont-St-Esprit vorbei und weiter nach Bollene. Auf der D??? nach Norden kommen wir am Abzweig zur Höhlenstadt vorbei. Der Bus kann nicht abbiegen, so müssen wir weiter zum nächsten Kreisverkehr, das linksabbiegen im großen Bogen geht dann. Eine geteerte Straße geht hinauf bis nach Barry und endet in einem Parkplatz. Der ist für Benno gerade so ausreichend zum Umdrehen, aber leider stehen zwei Autos im Weg. Inzwischen ist es nach Mittag, und wir essen erstmal. Da kommt auch schon ein Autobesitzer und fährt weg. Später fährt auch noch der zweite weg und Benno kann umdrehen.
Die
Das Gestein besteht aus einem weichen, gelblichen Sandstein, der oft auch Fossilien aufweist. Es scheint eine eher junge, wahrscheinlich fluviatile Ablagerung zu sein, die nur wenig verfestigt ist. Das Cliff bietet sich deshalb zum Bau von Höhlenwohnungne an, weil die bereits vorgegebenen Verwitterungsformen leicht erweitert werden konten. Dabei wurden die Wände mit Regalfächern und Leisten versehen, Löcher für Balkendecken ausgehauen und Kamine und Siloähnliche Lagerschächte gegraben. Vorne wurden die Öffnungen durch eine Natursteinwand verschlossen und eventuell die Wohnfläche durch ein stückchen Dach noch etwas vergrößert. Das Wasser wurde offensichtlich in gemauerten Zisternen gesammelt, da der poröse Sandstein das Wasser nicht hält. Ein Weg führt am fuß der Felswand an den Häusern entlag. Im Zentrum geht ein Weg in Serpentinen den Berg hinauf und führt an höher gelegenen Gebäuden vorbei. Der untere Weg führt weiter am Fuß der nach Süden ausgericheteten Felswand entlang nach Westen und wird schließlich zu einem Weg mit tief eingeschnittenen Karrenspuren. Auch dieser Weg führt in Serpentinen auf die Hochfläche. An dieser Felsspitze nach Westen ist auch die Aussicht recht schön, wenn auch auf Bollee, die Autobahn, das Atomkraftwerk und das Endlager beschränt. Es gibt hier noch weiter Ruinen, zum Beispiel die Burg, das römische Oppidum und schließlich etwa 1,5 km nördlich eine alte Bunkeranlage, die als Weinkeller genutzt wird.
Es fängt schließlch an zu regnen, etwa eine halbe Stunde vor der vereinbarten Zeit, so daß alle an den Bus zurück kommen.
Die Leute von der großen Runde tauchen schließlich auch auf und so fahren wir etwas früher los als geplant.
Wir nutzen die Zeiit um noch in die Potteri bei Bollene zu gehen, aber der hat keine so schönen Sachen wie der andere.
Dafür hat er große Adler und Löwen.
Ankes Hund Smilla hat mächtig respekt vor den Löwen und sträubt sich mit hinein zu gehen.
Wir sind recht früh zurück, und so haben wir heute eine Menge Zeit.
Ich packe ein bischen am offer herum, doch das meiste kann ich sowieso erst morgen packen.
Dann setze ich mich heute ausnahmsweise mal faul in die Kneipe.
Gegen halb sechs ist der Bus zur Orgnac gefahren um die Teilnehmer an der großen Führung in der
Beim Abendessen gibt mir Liane ihre Bilder von der Orgnac Tour. Sie hat wirklich viele Bilder gemacht (etwa 200) und viele sind scharf und gelungen. Wir beschließen, für die Nachfeier eine DVD zu brennen. Abendessen: Hühnerleber (warm) mit Salat, Lachspastete, Schwenebraten mit grünen Bohnen, Käse, Fruchtsalat (aus der Dose). |
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| Sa. 16.09.2006 | Rückreise. Aufstehen um 6:15, Bus laden um 6:45 und Frühstück um 7. Abfahrt um 7:30, bei trübem, aber trockenem Wetter. Das Wetter ist wechselhaft, mal Sonne, mal bewölkt, teilweise Nebel. Die Rückreise verläuft ohne Vorkomnisse und wir erreichen Laichingen gegen 20 Uhr. |
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