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Höhlenforschung im Schnittpunkt der Wissenschaften


Die Höhlenkunde oder Speläologie ist eine Wissenschaft, die im Schnittpunkt eines Dutzend anderer Wissenschaften steht. Das gilt auch für die Höhlenforscher, die ganz individuelle Wege zur Höhlenforschung eingeschlagen haben. Nicht nur Geologen, sondern auch Biologen, Archäologen und viele andere beschäftigen sich in ihrem Fachgebiet mit Höhlen. So ist es naheliegend, die Höhlenkunde nach den beteiligten Wissenschaften zu gliedern.


Biologie
Die Höhle bietet wenig Nahrung und kein Licht. Um so interessanter ist die Erforschung der Lebewesen, die sich an diese extremen Bedingungen angepaßt haben.

Im Schnittpunkt der Wissenschaften Technische Höhlenkunde
Dieser Bereich der Höhlenkunde, die sogenannte Befahrung, ist keine Wissenschaft, schon eher eine Sportart.

Naturschutz
Hier wird der Schutz von Höhlen und ihren Bewohnern vorgestellt. Aufgrund des lokalen Bezugs mit besonderer Betonung der Fledermäuse.

Vermessung
Wie der Mensch die Erde erst durch ihre akribische Vermessung als erforscht bezeichnen konnte, so sind auch Höhlen erst dann erforscht, wenn sie vermessen und dokumentiert sind.

Geologie
Das Museum beginnt mit der Geologie. Was sind Höhlen und wie entstehen sie?

Mineralogie
Die Mineralogie beschäftigt sich natürlich auch mit Mineralien in Höhlen. Stalagtiten, Stalagmiten, Excentriques, Sinterröhrchen, Sinterperlen u.v.a.m. werden vorgestellt.

Paläontologie
Die Paläontologie beschäftigt sich mit der Flora und Fauna der Vergangenheit, also mit ausgestorbenen Tieren und Pflanzen. Vorgestellt werden Höhlenbären, durch das Buch Rulaman gibt es auch einen lokalen Bezug.

Archäologie
Ablagerungen in Höhlen enthalten häufig menschliche Überreste. Höhlen sind ideale Zeitkapseln, da sie Schutz vor der Witterung und anderen zerstörerischen Einflüssen bieten.

Klimaforschung
Ablagerungen in Höhlen konservieren Informationen über das Klima vergangener Jahrhundertausende. Am Modell werden typische Höhlenablagerungen vorgestellt.