Nach dem Ersten Weltkrieg trieb die 1919 gegründete
"Höhlenvereinigung" die systematische Erschließung der
Tiefenhöhle voran.
Sie dauerte bis 1920 und wurde mit der Errichtung einer kleinen Hütte
über dem Höhleneingang abgeschlossen.
Die "Höhlenbären", wie die in der
Tiefenhöhle tätigen im Ort genannt wurden, haben von 1932 bis 1935
einen vollständigen Neuausbau geschafft und dabei die alten Holzleitern
durch Betonstufen und Eisentreppen ersetzt.
Als Abschluss dieser Ausbaukampagne wurde ein 20 m langer Höhlengang, der
mit Lehm und Gestein plombiert war, ausgegraben und zugänglich gemacht.
Dadurch war für den Besucher erstmals ein Rundgang möglich, der seinen
Anfang in der Großen Halle in 40 m Tiefe nahm.
1935 schlossen sich die Laichinger Höhlenfreunde zum Orts- und
Verschönerungsverein zusammen.
Sie ermöglichten 1936 die erste elektrische Beleuchtung der Höhle.
|