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| Bild: Überreste der Dolomitsandgruben.
Aufnahme: Jochen Duckeck |
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| Bild: um das 1935 errichtete Höhlenhaus sind noch Sandgruben zu erkennen.
Aufnahme: unbekannt |
Aus den dolomitischen Massenkalken des Weißen Juras (Alter etwa 140 Millionen Jahre) entstand durch Verwitterung Dolomitsand. Die Verwitterung griff von der Oberfläche unterschiedlich tief in das Gestein hinab. Daher ist die Basis der Sandlager flachwellig, aber auch schacht- bzw. schlottenartig.
Dolomitsand ist auf der Albhochfläche um Laichingen weit verbreitet. Er fand als Scheuer- und Fegesand Verwendung. Mit Pickel und Schaufel wurde in zahlreichen kleineren Sandgruben nach dem Sand gegraben so daß Gruben verschiedener Formen und Durchmesser entstanden. Ihre Tiefe betrug oftmals mehrere Meter. Nicht selten wurde einer "Sandader" auch unterirdisch nachgegangen. Wie das Abbaufeld rings um den Einstiegsschacht der Laichinger Tiefenhöhle noch in den 30er Jahren aussah, zeigt das Foto mit dem alten Höhlenhaus. In der Nachkriegszeit wurden leider viele Sandgruben verfüllt. Einige sind an der Südseite des neuen Höhlenhauses auch heute noch erhalten.
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