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| Bild: der Nordrand der Schwäbischen Alb (Albtrauf) ist durch tiefe, zum Neckar hin ausgerichtete Täler zerschnitten.
Aufnahme: Wolfgang Ufrecht |
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| Bild: Kalksteine (oben) und Wechselfolge von Kalkstein und Tonstein (unten) des Weißen Juras (Steinbruch Hülben, Bad Urach).
Aufnahme: Wolfgang Ufrecht |
Die Hochfläche der Schwäbischen Alb wird von den 165 bis 135 Millionen Jahre alten Schichten des Weißen Juras gebildet. Sie sind bis zu 450m mächtig und bestehen sowohl aus geschichteten Kalkstein- und Kalkmergelfolgen als auch aus massigen Schwammriffkalken.
Der Weiße Jura bricht im Norden am steilen Albtrauf ab. Südlich der Donau wird er von jüngeren Schichten des Tertiärs und Quartärs bedeckt. Vor 20 Millionen Jahren drang das Meer von Süden her ein letztes Mal weit auf die Alb nach Norden vor und bildete südlich Suppingen eine Klifflinie, die heute als markante Geländestufe über die ganze Alb verfolgbar ist.
Am Ende des Tertiärs hob sich die Alb und Flüsse schnitten sich in die Albtafel ein. Die Urdonau hat bei Blaubeuren im Laufe der letzten 2 Millionen Jahre ein 170 m tiefes Tal eingeschnitten, das heute von der Blau durchflossen wird.
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