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| Bild: Im Schluf (Schwäbische Alb) Aufnahme: Max Wisshak |
Verengt sich ein Höhlengang derart, dass nur noch ein kriechendes Fortkommen möglich ist, spricht man von einem Schluf. Dabei können Raumquerschnitte bis unter 20 Zentimeter bewältigt werden.
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| Bild: Abseilen in den 376 m tiefen Eingangsschacht der Höhle
Sótano de las Golondrinas (Mexiko) Aufnahme: Gaspard Magarinos |
Senkrechte Abschnitte werden, sofern sie nicht kletterbar sind, mit Hilfe der Einseiltechnik bezwungen. Die größte Gefahr in Schächten sind Steinschlag und plötzlich auftretende Wassereinbrüche und die damit verbundene Auskühlung des Körpers. Die tiefsten Höhlen der Erde erreichen Tiefen von über 1.600 Meter. Die längste freie Abseilstrecke misst 643 Meter (Schacht Vrtiglavica, Julische Alpen).
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| Bild: Frei schweben die Höhlentaucher im Raum
(Wimsener Höhle,
Schwäbische Alb) Aufnahme: Andreas Kücha |
Wasser stellt eines der größten Probleme beim Befahren einer Höhle dar: Aufgrund der raschen Auskühlung des Körpers werden bei längeren Flusshöhlen Neoprenanzüge verwendet. Liegt eine Höhle oder ein Höhlenteil komplett unter Wasser, spricht man von einem Siphon. Ihn zu durchtauchen stellt einen immensen technischen Aufwand dar. Es erfordert zudem eine Erfahrung, die nur wenige Höhlenforscher besitzen. Viele unerfahrene Taucher haben bereits ihr Leben in Höhlen verloren.
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| Bild: Eiskogelhöhle (Tennengebirge, Österreich) Aufnahme: Gaspard Magarinos |
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| Bild: Höhlenforschen bei 33,2°C im tropischen Indien (Belum Cave) Aufnahme: Andre Abele |
Die Temperaturen in Höhlen können von Minusgraden in den Hochgebirgen bis zu über 30°C in tropischen Gebieten reichen. Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an den Höhlenforscher und dessen Ausrüstung.
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| Bild: Elsachbröller (Schwäbische Alb) Aufnahme: Franzjörg Krieg |
Lehm kann die Befahrung einer Höhle extrem erschweren: Kletterstellen werden rutschig, Steigklemmen halten nicht mehr am Seil oder der Lehm ist so zäh, dass jeder Schritt viel Kraft kostet.
Sollte doch einmal etwas passieren: Es gibt organisierte und gut ausgebildete Höhlenretter. Die Bergung eines Verunglückten aus einer Höhle ist jedoch stets sehr aufwändig, langwierig und kostspielig.
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