Die Laichinger Tiefenhöhle hat eine, für eine Albhöhle außergewöhlich komplizierte Struktur.
Insgesamt 13 Schächte werden durch eine Vielzahl kleiner und kleinster Gänge verbunden, die meist horizontal verlaufen.
Die beiden großen Hallen besitzen eine für die Alb außergewöhnliche Größe.
Diese komplizierte Struktur läßt sich weder in einem Aufriß noch in einem Grundriß übersichtlich darstellen, immer werden Höhlenteile durch andere Höhlenteile verdeckt. Dies hat bereits bei den allerersten Plänen dazu geführt, daß Tricks benutzt wurden, um die Höhle dennoch vollständig darstellen zu können. Natürlich geben diese flachen Darstellungen nur ein verzerrtes Bild der Höhle wieder.
Besonders für den im Höhlenplan Lesen ungeübten, wäre eine dreidimensionale Darstellung wünschenswert. Aus diesem Grund hat H. Wittram vom Rechenzentrum der TU Braunschweig bereits vor vielen Jahren versucht die Vermessungsdaten der Tiefenhöhle in ein Computermodell umzurechnen.
Dies ist nicht einfach, da die Vermessung schon etwas länger her ist, und die Daten für diese Verwendung eigentlich nicht ausreichend sind. So mußte an der einen oder anderen Stelle ergänzt werden, wodurch das Ergebnis sicherlich keine genaue Wiedergabe der Höhle ist. Dennoch ist das Ergebnis beeindruckend, doch urteilen sie selbst:
Diese 3D-Darstellung wurde unter Verwendung des 3D-Graphik Systems VISIPLOT erstellt. Weitere Informationen finden sie auch unter Animation.
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