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| Bild: Der Laichinger Sandgräber Johann Georg Mack |
Der Laichinger Johann Georg Mack (Bild links), Vater einer neunköpfigen Familie, war Sandgräber. Bei Schallenlauh, etwa 1 km südlich von Laichingen, hatte er auf einer weiten Heidefläche ein großes Schürfgebiet gefunden. Seine ausgehobenen Löcher sind zum Teil bis heute noch erhalten.
Während eines Herbsttages im Jahre 1892 hat der Sandmack, wie er unter den Laichingern auch genannt wurde, einen großen Sandhaufen aufgeschüttet. Als er am anderen Morgen wieder nach Schallenlauh zurückkam, war sein Sandvorrat jedoch verschwunden. Waren hier Diebe am Werk gewesen? Verärgert versuchte er sein verlorenes Tagwerk wieder hereinzuholen, bewachte aber in der folgenden Nacht seinen Sand und ging nicht nach Hause. Da bemerkte er, daß sein Sand immer weniger wurde und allmählich im Boden verschwand. Des Rätsels Lösung war, daß der Sandmack am Tage zuvor beim Graben eine Spalte angeschnitten hatte, durch welche der Sand herabgerieselt war.
Als erster wurde Macks 16-jähriger Sohn Ulrich mit einer Kerze versehen an einem Seil in die Tiefe hinunter gelassen. Nach mündlicher Überlieferung soll er bis auf 40 m Tiefe zur Großen Halle vorgedrungen sein.
Erst nach dem 1. Weltkrieg begann eine Gruppe Laichinger Bürger um Otto Baur, Alfred Feinauer und Christian Lehmann mit der systematischen Erschließung zur Schauhöhle. Krönung und vorläufiger Abschluß ihrer Arbeiten war die Errichtung einer kleinen Hütte über dem damaligen Eingang der Höhle.
Im Laufe der Jahre begann das Holz in der Höhle zu modern, so daß Führungen lebensgefährlich wurden. Man beschloß deshalb im Jahre 1930, Betontreppen und Eisenleitern einzubauen. Diese Arbeiten nahmen viel Zeit in Anspruch und erstreckten sich bis 1945.
1936/37 wurde ein neues Blockhaus gabaut und elektrische Beleuchtung installiert.
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